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Eigenbau für eine kleine Degugruppe

Das Gehege hat die Maße: Breite 200 cm, Höhe 200 cm, Tiefe 50 cm. Es wird von drei Deguweibchen bewohnt.

Verwendete Materialien:

Kiefer und OSB-Platten (für die Tiere nicht erreichbar oder geschützt), Weide, Wein, Eiche, Linde, Pappel, Papier (die große Rolle), Stahl, Cassanet 120 x 120 x 70 mm, Stein, Alu, Uhr-Kette und Sisal Seil. Alle für die Tiere erreichbaren Kanten von nicht fressbaren Hölzern sind mit Alu Kanten versehen.

Degugehege

Beschreibung

Rot: Reiner Kletter Teil. Die Äste sind so Angeordnet das die Degus, sollten sie abstürzen, entweder auf Ästen, mittig in einer Schalenheuraufe oder mit maximal 50 cm Falltiefe in 40 cm hohem Einstreu landen.

Hell Violett: Die oberste Ebene ist als Fels Parcours gedacht. Es gibt verschiedene Versteckmöglichkeiten, einen Tunnel und zwei Sonnenebenen aus Schiefer. Eine liegt direkt unter der Wärmelampe (hellblau) und die Zweite etwas tiefer daneben. Damit wollten wir erreichen, dass die Degus selbst bestimmen können wie warm sie es haben wollen und das wird ausgiebig genutzt.

Grün: Hier kann man die Lieblingspinkelstelle der Mädchen sehen. Es wird fast ausschließlich nur diese Stelle zum Pinkeln verwendet, weshalb zwei beschichtete Platten mit Silikon als Rahmen verklebt angebracht wurden, um zu verhindern das der Urin in das Käfigholz und über die Streben des Schwerlastregals nach unten läuft. Die Steine werden sehr häufig gereinigt

Gelb: Auf den Beiden Bildern kann man die Mittlere Ebene sehen. Links ist die Ebene über einige Äste mit dem Kletterbereich verbunden. Diese enden auf einer kleinen aber breiten Zwischenebene und der Futterebene die auf dem oberen Bild zu sehen ist. Diese ist mit einer Trennwand, in der eine gesicherte Falltür ist, versehen. Die Falltür wurde nachträglich eingebaut um die Tiere für Tierarzt besuche oder zur Reinigung Stress frei fangen zu können. Die drei Mädels sind zwar zahm und spielen gerne mit und auf uns, merken aber spätestens wenn sie die Transportkiste sehen oder wir den 2ten Degu haben das was nicht stimmt und sind danach nichtmehr zu bekommen. Die Tür hat sich bewährt; etwas Petersilie oder Erbsenflocken hin halten und sie stehen sofort Parat und können ohne viel Stress umgesiedelt werden.

Orange: Dies ist ursprünglich als Interaktions Ebene gedacht gewesen. Da die Drei aber Superzahm sind und mittlererweile keine Ausbruchsversuche mehr unternehmen haben wir meistens die großen Türen zum Spielen offen. Es gibt den größten Fluchttunnel in die oberen Ebenen (linker Rand die Korkröhre) ein Versteck am hinteren Teil der Ebene und eine Hängeraufe in der Tücher** zum Nestbau und Heu angeboten werden. Man kann hier keine Aluleisten sehen da diese aus Pappel ist und zum knabbern gedacht ist.

** (wir verstecken die Tücher immer im ganzen Gehege damit sie auch schön was zu tun haben und lustig anzusehen ist das auch noch)

Lila und Blau: Bilden die unterste Ebene. Diese ist mit 40 cm Einstreu, vermischt mit Heu, gefüllt (etwas über 400 Liter werden für eine komplett Reinigung gebraucht). Damit kein Degu auf die Kanten fallen kann, steht im Streu direkt unter der Interaktionsebene ein Aquarium mit Sand zur Reinigung. Die Oberen Ebenen sind über Äste und die Stämme der Kletterebene zu erreichen. Es gibt hier mindestens 6 Wege nach Oben.

Ganz rechts sieht man das Laufrad. Der Kasten der den oberen Teil verdeckt dient als Schutz der Tiere. Das Laufrad ist trotz Kugellager extrem laut deshalb wurde es entkoppelt, was allerdings nur mit Gummi zu realisieren war. Damit die Tiere da auf keinen Fall ran kommen ist der Gummi von 5 cm Holz auf jeder Seite eingeschlossen die Kanten sind durch Alu geschützt und obenauf liegt ein Stein der das Dach vor durchkratzen schützt. Rechts der Raufe sieht man eine Wippe, welche die schmale Zwischenebene und das Dach vom Laufrad mit der Interaktionsebene verbindet. Diese ist an einer Kette auf einen Maximalschwungwinkel begrenzt damit nicht versehentlich ein Degu beim Spielen verletzt wird, d.h. schwingt ein Degu zu stark oder springt zu fest darauf stoppt die Sicherungskette den überschüssigen Schwung. t. Ganz unten rechts auf dem Lila Bild kann man noch die Schlaf Höhle aus Weide und Pappel sehen.

Degugehege

Die Bilder und der Text wurden uns freundlicherweise von Patrik Müller zur Verfügung gestellt. Der Text und die Bilder stehen unter seinem Urheberrecht! Es ist nicht erlaubt, Text und/oder Fotos ungefragt zu kopieren oder Fotos direkt zu verlinken.