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Hier finden Sie einige Infomaterialien zum Thema Mittelhamster

Zum lesen, ausdrucken und weitergeben:

Hamster Faltblatt

Dieses Faltblatt enthält alle wichtigen Angaben die ein absoluter Hamsteranfänger erstmal braucht. Es ist für Tierarztpraxen, Züchter und Tierheime gedacht, die es an neue Hamsterhalter weitergeben oder auslegen möchten. Das Faltblatt liegt als PDF Datei vor.

Hamster Faltblatt farbig

Hamster Flyer

Design by jbu-design.de


Ein schlichtes Faltblatt, dass auch gut schwarz/weiß ausgedruckt werden kann, finden Sie hier:

Hamster Faltblatt schlicht


Dieses Faltblatt enthält ebenfalls alle Angaben, etwas kürzer, aber dafür Grafisch sehr schön gestaltet und wie wir neidvoll zugeben müssen: damit sicher schöner als unser Flyer.

Faltblatt zur Hamsterhaltung von Hamster-info.net

Hamsterflyer PDF


Weitere Infomaterialien zum Ausdrucken zu anderen Tierarten finden Sie hier:

Nager Info Infomaterialien und Infotexte


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Informationen

Artikel über Goldhamster von Prof. Gattermann

"70 Jahre Goldhamster in menschlicher Obhut - wie groß sind die Unterschiede zu seinem wildlebenden Verwandten?" von Professor Rolf Gattermann, publiziert in: Tierlaboratorium 23: 86-99 (2000). In diesem ausführlichen Artikel wird anschaulich das Leben wilder Goldhamster aufgezeigt. Professor Gattermann beschreibt ausführlich, wie seine Forschungen beweißen, dass unsere Haustiere ihren wilden Verwandten sehr ähneln.

Prof. Gattermann (2000)

K. Fischer (2005): Behaviour of golden hamsters (Mesocricetus auratus) kept in four different cage sizes.

Wir haben es schon lange vor dieser Forschungsarbeit gewußt und verbreitet: erst ab einer Käfiggröße von 1 m² und mehr fühlen sich Hamster wohl und lassen Stereotypen nach - und siehe da, es wurde ebenfalls bewiesen, dass Etagen dann weniger genutzt werden und auch, dass Hamster die hochgenommen und bespielt werden gestresst sind. Wir freuen uns sehr, dass somit alle unsere bisherigen Aussagen wissenschaftlich nochmal getestet und für richtig befunden wurden ;)

Hier können Sie die entsprechende Dissertation als PDF laden und lesen:

K. Fischer (2005)

Das Verhalten von Goldhamstern in verschiedenen Käfiggrössen

Gebhardt-Henrich S., Fischer K., Steiger A., 2005, KTBL-Bericht 37. Int. Tagung Angewandte Ethologie in Freiburg. i. Br., KTBL Schrift 441, KTBL Darmstadt, 115-119 (pdf, 131KB) - Der Titel spricht für sich...

Das Verhalten von Goldhamstern in verschiedenen Käfiggrössen

A. Hauzenberger (2005): The influence of bedding depth on behaviour in golden hamsters (Mesocricetus auratus)

Noch eine Studie zur Einstreuhöhe, die zu belegen scheint, dass Hamster eine hohe Einstreu brauchen und Gänge bauen müssen. Allerdings wurde auch hier der gleiche Fehler gemacht, wie meiner Ansicht nach bei allen diesen Studien: die Hamster hatten außer einem Holzlhaus und einem Laufrad keine andere Möglichkeit zur Beschäftigung. Es fehlten ein gleichgroßer Bereich mit Etagen, vorgefertigen Korktunneln und weiteren Einrichtungsgegenständen. So konnte bei dieser Studie zwar gezeigt werden, dass die Hamster mit viel Einstreu (also mehr Möglichkeiten) ausgeglichener und gesünder sind, aber diese Studie ist wiedermal kein Beleg dafür, dass die Hamster die Einstreu brauchen, sondern nur dafür, dass sie überhaupt Beschäftigungsmöglichkeiten brauchen. Ob die Tiere allerdings ein 1 m² Gehege, dass fertig eingerichtet ist und fertige Labyrinthe vielleicht sogar bevorzugt hätten, wurde nicht überprüft.

Hier können Sie die entsprechende Dissertation als PDF laden und lesen:

A. Hauzenberger(2005)

E. Gerber (2008): The influence of size and structure of shelters on the behaviour of female golden hamsters von

Hier sollte untersucht werden, ob Mehrkammernhäuser wirklich sinnvoll sind. Ich habe schon im letzten Jahrtausend darauf hingewiesen, dass Hamster solche Häuser bevorzugen und das war auch schon aus genauer Beobachtung hervor gegangen - siehe an, diese Untersuchung kommt zum gleichen Ergebnis wie ich: ja, Hamster buddeln weniger, wenn sie große Mehrkammernhäuser haben und teilen sich die Häuser anders ein. Allerdings; die Gehege in dem Versuch waren zu klein, die Ausstattung der Käfige war mies (es gab nicht einmal ein Laufrad), die Häuser waren nicht optimal aufgebaut (auch das große Labyrinth war zu klein, die Eingänge waren nur 5 cm groß und die Raumverteilung war nicht optimal). Aber egal, es ist eben eine tolle wissenschaftliche Untersuchtung und das ist ja das Wichtigste ...

E. Gerber (2008)


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