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Impressionen eines Kaninchengeheges -Oder: Wie zwei zickige Damen und zwei heimatlose Herren doch noch ihr Glück fanden!Alles fing ganz harmlos an...Vor 2 Jahren wurde ich stolze Besitzerin zweier Kaninchendamen: Emily und Pauline. Ich ließ mich natürlich "sachgerecht" im Zoohandel beraten, dessen "Fachpersonal" mir unbedingt dazu riet, mich für 2 Häsinnen zu entscheiden, da sich diese in der Regel gut verstehen würden. Gleichzeitig deckte ich mich natürlich tüchtig mit Salzlecksteinen, getreidehaltigem Trockenfutter und einem 1,20 m Käfig samt Inventar ein. Zufrieden und voller Überzeugung, das Richtige getan zu haben fuhr ich mit meinen neuen Mitbewohnern Nachhause und begann mein Leben als Möhrchenspender.
Doch bald wurde ich eines Besseren belehrt.
Es war also klar, dass etwas passieren musste!
Der Streit legte sich kurzzeitig und dann ging alles wieder von Vorne los. Um euch einen Eindruck zu verschaffen, hier einige Impressionen aus meinem Kaninchengehege:
Als Untergrund des Zimmers verwende ich vor allem Teppiche. Mittlerweile benutze ich nur noch Teppiche aus 100% Baumwolle, da meine Kaninchen kahle Stellen an den Hinterläufen, vom Laufen auf den Kunstfaserteppichen bekamen. Ich habe dies zum Glück rechtzeitig bemerkt, bevor wunde Läufe entstehen konnten. Die Baumwollteppiche sind sowieso etwas praktischer, da man sie "mal eben" in die Waschmaschine stopfen kann. Weitere Einrichtungsgegenstände sind: Tunnel, unbedruckte Pappkartons, herkömmliche Kaninchenställe, Wurzeln, etc. Zur Beschäftigung lege ich ab und zu Zweige, Klorollen, Weidenbälle und ähnliches ins Zimmer. Nach einiger Zeit machten sich meine 4 Racker verstärkt an der Rauhfasertapete zu schaffen, weshalb ich mich dazu entschloss, sie einfach bis zur halben Zimmerhöhe abzureissen, so dass keine Gefahr mehr besteht. Ich verändere des öfteren die Einrichtung des Kaninchenzimmers, so dass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Momentan sieht es so aus:
An einer Ecke des Zimmers habe ich mit Winkeln einfache unbehandelte Holzbretter befestigt und zudem ein kleines Regal ins Zimmer gestellt. Hier klettern sie oft und gerne!
Herzstück des Zimmers ist ein altes Bett, bei dem ich Matratze und Lattenrost entfernt habe und stattdessen eine unbehandelte Holzplatte darauf befestigt habe.
Zudem erhalten meine Tiere täglichen Auslauf im Flur unserer Wohnung, der direkt ans Zimmer angrenzt. Zum Schluss möchte ich noch anmerken: Auch wenn eine artgerechte Kaninchenhaltung (vor allem in der Wohnung) mit relativ viel Arbeit verbunden ist, Kaninchen nicht immer zu 100% stubenrein werden und man sich die ein oder andere schlechte Angewohnheit (wie z.B. das Tapetenanfressen oder markieren mit Urin) wohl oder Übel gefallen lassen muss, lohnt es sich, sein Tier nicht in einen kleinen Kasten einzusperren , sondern sich die Mühe zu machen! Die Tiere danken es einem allemal mit ihrem fröhlichen Gemüt und ihrem hochspannenden Sozialverhalten, dass man nur in einer artgerechten Haltung zu spüren bekommt! Keine Sekunde, die ich mit diesen liebenswerten Rackern verbringen durfte, werde ich jemals bereuen! Die Fotos und der Text dieser Seite wurden uns freundlicherweise von Miriam Düber zur Verfügung gestellt und stehen unter ihrem Urheberrecht! Es ist nicht erlaubt den Text ungefragt zu kopieren und zu veröffentlichen, ebenso ist es untersagt Fotos zu kopieren oder direkt zu verlinken. |