Stachelige Turmdeckelschnecke

Thiara winteri

Kurze Info

Noch bevor man diese kleine TDS richtig kennen lernt, wundert man sich darüber, dass sie gleich zwei lateinische Namen hat, Thiara winteri und Thiara scabra. Sie wurde vermutlich zweimal bestimmt und bekam so ihre zwei Namen, Fachleute und Aquaristiker streiten nun herum, wie sie heißt, wir streiten nicht mit und nennen sie einfach beim deutschen Namen "stachelige Turmdeckelschnecke", kurz STDS.

Lebensweise: Lebensweise: Sie gräbt sich bevorzugt durch den Sand oder feinen Kies im Aquarium, und benötigt dafür auch einen feinen Bodengrund. In grobem Kies fühlt sie sich nciht sehr wohl. Meist sind sie nicht zu sehen und der normale Aquarianer ahnt nicht einmal, wie viele von diesen netten Tierchen den Aquarienbodengrund bevölkern. Mitunter sind sie allerdings auch dabei zu beobachten, wie sie an Scheiben hochschnecken und das bevorzugt in der Nacht oder Dämmerung. Auch nach dem Wasserwechsel streben die Schnecken hier häufig nach oben an den Aquarienrand um dann eine Stunde später wieder völlig zu verschwinden. Sind zu viele Turmdeckelschnecken außerhalb des Bodengrundes unterwegs, kann es sein, dass der Sauerstoffgehalt im Boden zu niedrig ist oder die Wasserwerte nicht mehr stimmen. Sie futtern gern Algen und abgestorbene Pflanzenteile, ich habe aber selbst wenn viele Tiere im Becken waren nie erlebt, dass sie gesunde Pflanzen fressen. Meine werden zusätzlich mit Kräuterpellets und getrockneten Blättern versorgt und sie machen auch vor Fischfutter nicht halt und fressen gern alles, was die Garnelen und Fischchen nicht mehr mögen. Deshalb ist sie im Aquarium auch wirklich nützlich, denn sie räumt auf, beseitigt vieles, was die Wasserqualität negativ beeinflüssen könnte und düngt mit ihren Ausscheidungen die Pflanzen. Turmdeckelschnecken sind Zwitterwesen, sie vermehren sich hauptsächlich durch Parthenogenese, was die Fortpflanzung sehr erleichtert und auch für viel Nachwuchs sorgt. Sie legen keine Eier, sondern bringen ein bis fünf Jungtiere lebendig zur Welt. Die Jungtiere sammeln sich häufiger auch oben am Aquarienrand, da es dort ein gutes Futterangebot gibt. Sind sehr viele Turmdeckelschnecken im Becken, kann sich das allerdings auch negativ auswirken. Es finden sich aber über Foren, Facebook und Anzeigenmärkte immer viele Aquarianer, die diese kleinen Wesen gern bei sich aufnehmen. Eine Reduzierung der Fütterung bewirkt außerdem einen natürlichen Populationsrückgang. Aussehen: Ihr Gehäuse ist braun mit dunklen Fleckchen, die Schnecke selbst ist graubraun bis schwarz. Stacheln habe nur die wilden Verwandten, im Aquarium geborene STDS haben kaum noch ausgeprägte Stacheln. Das Gehäuse ist wie bei allen Turmdeckelschnecken geschraubt, kegelförmig und bauchig..

Stachelig ist anders - also für Igel müssen die noch üben
Stachelige Turmdeckelschnecke

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