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Julias Rennmauspalast

Geplant war es eigentlich schon seit Ewigkeiten, jedoch war in unserer alten Wohnung kein Platz für ein Rennerheim, das unseren Vorstellungen entsprach. So befasste ich mich zumindest in der "Theorie" schon recht lange mit den Tierchen und nach unserem Umzug kauften wir extra Regale in der passenden Größe, damit später ein Rennerheim gut drauf Platz finden könnte.

Allerdings standen die drei Regale jedoch noch lange nebeneinander herum und darüber starrte uns tagtäglich eine große weiße Wand an. Der Platz war immer für die Renner reserviert, doch seit dem Regalaufbau vergingen erst mal wieder 3 Monate.

Die genaue Planung und die Bauphase begannen dann von einem Tag zum anderem. Das Tierheim Cuxhaven hatte eine Rennergruppe, bestehend aus zwei jungen Herren, zu vermitteln.

Nach einer schlaflosen Nacht holte ich die Kleinen den nächsten Tag, am 4.4.2006, gleich aus dem Tierheim zu uns, wo sie erst mal in einem Meterkäfig unterkommen konnten.

      Die Bewohner:
Cheech und Chong
Cheech und Chong

Und von dem Tag an, wurden wir mal wieder Stammkunden im Baumarkt unseres Vertrauens...

Nach etwa drei Wochen langer Arbeit stand endlich das einzugsbereite Rennerheim im Wohnzimmer: Wenn man "nur" zwei Rennmäuse beherrbergt, die sich sehr gut verstehen (mehr Info dazu hier: Renner Info / Gruppengröße), dann ist es möglich, den Tieren wirklich viel Platz zu geben.

Dieser Eigenbau bietet den Rennern einen naturnahen und sehr großen Lebensraum. Die Maße sind 180 x 50 x 90  cm mit einer nahezu durchgehenden Etage auf 45 cm Höhe. Der untere Bereich besteht aus Plexiglasscheiben und wird als Buddelparadies eingerichtet, mit andern Worten: die Einrichtungsgegenstände die auf dem ersten Bild noch zu sehen sind, werden dann in der Einstreu verschwinden. Der obere Bereicht wird eine Lauffläche mit Kletter- und Spielmöglichkeiten, sowie Frischfutterplatz und Wasserstelle.

Das Gehege vor dem Einzug:
Rennmausgehege leer

Damit Cheech und Chong so viel Freiheit nicht gleich zu Kopf stieg und es nicht zu Revierkämpfen kommt, werden sie langsam in ihr großes Reich umgesiedelt. Zuerst durften sie für eine Woche nur 120 x 50 cm der Buddeletage bewohnen. Es gab noch keinen Zugang zu oberen Ebene, für den Umzug wurde die Einstreu aus dem alten Gehege verwendet - damit die Beiden ihre gewohnte Geruchswelt vorfanden und sich so langsam eingewöhnten:

Verkleinertes Gehege, kurz nach dem Umzug
Rennmausgehege leer

Da sie sich immer noch so gut verstanden, wie am ersten Tag, bekamen sie nach einer Woche eine 50 x 20 cm lange Gebietsvergrößerung. Wieder konnte ich eine sehr harmonische Woche im Rennerheim beobachten und so konnte ich nun endlich eine Woche später die gesamte untere Buddelfläche von 180 x 50 cm freigeben. Die untere Etage ist ganz freigegeben und wird eifrig genutzt
Rennmausgehege leer

Diese Woche werden wir die Rampen anbringen, damit die Kleinen dann auch die obere Etage erkunden können. Diese Etage bedeckt nur ca. ein Drittel der Buddeletage, damit unten eine genügend gute Sauerstoffzufuhr gewährleistet ist.

Ich habe keinerlei Bedenken, dass sich die Beiden durch die zusätzliche Etage zerstreiten könnten, da sie einen sehr entspannten und harmonischen Eindruck in ihrem neuen Reich machen. So denke ich, wird dem auch nichts im Wege stehen, dass wir dann die Woche drauf die noch fehlende Etage im Aufbau montieren und freigeben werden.

Weitere Berichte dazu werden folgen.

Die Fotos und der Text dieser Seite wurden uns freundlicherweise von Julia Mohrmann zur Verfügung gestellt, bei Fragen zum Gehege können Sie sich gern persönlich an Frau Mohrmann wenden unter : Mailto: julia_mohrmann@yahoo.de . Die Texte und Bilder stehen unter dem Urheberrecht von Julia Mohrmann. Es ist nicht erlaubt, Fotos oder Text ohne Erlaubniss zu kopieren oder Fotos direkt zu verlinken.