Aquarien

100 l Aquarium

Das Aquarium der Marke Eheim Aquabay hat die Maße 80 x ~40 x 40 cm mit einer gebogenen Vorderfront, es fasst etwa 100 l.

Aufbau, Technik und Einrichtung:

Als Bodengrund dient feiner, gelber Aquariensand mit einer Körnung von 0,4 - 0,8 mm, rechts gibt es eine Terrasse mit Dennerle Aquarienkies für Garnelen in braun. Eine Heizung hält im Winter die Temperatur auf 22 °C. Das ist nicht unbedingt nötig, wenn das Becken in einem Zimmer mit normaler Temperatur steht, aber hier bei mir wird es mitunter sehr kühl und das vertragen die Garnelen genausowenig, wie zu hohe Temperaturen. Auf jeder Seite ist ein Schwammfilter, der das Wasser permanent reinigt. Außerdem gibt es noch eine kleine CO2 Anlage, weil die Pflanzen sich zu Anfang so gar nicht erholen wollten. Als Deko und vor allem auch als Garnelenwohnheim dient ein großes Keramikhaus mit vielen kleinen Fenster drin, drei Keramikgarnelenstämme (auf die ich Moose aufgebunden habe), eine große Wurzel und div. Steine.

Neu eingerichtet, bevor die Garnelen einzogen (nur die Schnecken sind schon drin):
Aquarium

Pflanzen

Ich kann nicht alle Pflanzen im Becken benennen, da ich viele geschenkt bekommen habe. Auf der Wasseroberfläche schwimmt Froschbiss, der die Aquarienherschaft an sich reißen möchte und dessen Wurzeln schon bis zum Boden reichen. Da die Garnelen und die Schnecken die Wurzeln des Froschbisses gern nutzen, lasse ich sie trotzdem drin.Außerdem habe ich: Nixkraut, grünes Mooskraut, Hornkraut, roter und grüner Wasserfreund und verschiedene Echinodorus Arten in unterschiedlichen Größen sowie Moose, vor allem viele Mooskugeln die gern abgeweidet werden, Javamoos und Perlmoos. Ich sortiere ständig Pflanzen aus (falls jemand Interesse hat, einfach melden, ich gebe sie gegen Portokosten ab).

Fertig eingerichtet und mit Garnelen drin:
Aquarium

Bewohner

Blaue Tigergarnelen Caridina cf. cantonensis 'Tiger Blue'
Blaue Posthornschnecken(Planorbarius corneus)
Turmdeckelschnecken(Melanoides tuberculatus)
Stachelige Turmdeckelschnecke(Thiara winteri )
Blasenschnecken (Physidae)
Spitzschlammschnecken (Lymnaea stagnalis)

Pflege und Wasserwerte

Zweimal in der Woche wird etwa 1/3 des Wassers ausgetauscht und ich reinige die Scheiben bei Bedarf.
Die Wasserwerte sind aktuell: kH 3, gH 7, PH 6,5 - 7, NO2 < 0,1. Dem Wasser setze ich eine kalkhaltige Mischung zu, da unsere Wasser zu weich für die Schnecken ist und damit die Garnelen sich besser häuten können, Dennere Vitamine gebe ich auch noch und natürlich werden die Pflanzen ein wenig gedüngt.

Futter

Eichenblätter, Birkenblätter, Haselnussblätter, Brennnesselblätter, Löwenzahn und weitere gibt es abwechselnd überbrüht ins Becken. Ein großes Seemandelbaumblatt ist immer im Becken und wird ausgetauscht, wenn es fast zerlegt ist. Dazu gibt es abwechselnd Sera Shrimps-natural und verschiedene andere Garnelenfuttergranulate. Täglich gibt es einen Pellet, z.B. aus Spinat, Möhre, Paprika, Brennnessel und Löwenzahn. Das absoute Lieblingsfutter ist ohnehin der Löwenzahn in jeder Variation, im Sommer auch frisch. Frostfutter oder auch andere tierische Nahrung gibt es nicht zusätzlich, da sich im Becken sehr viele Wasserflöhe und Rädertierchen tummeln und ich davon ausgehe, dass die Garnelen sich daran selbst bedienen können. Hin wieder gibt es ein Stück Trockengemüse, welches wesentlich beliebter ist, als frisches Gemüse, welches hier nicht angenommen wurde. Schwarzerlenzapfen sind ebenfalls immer im Becken.


Das Nanobecken

Größe:
Das Aquarium hat die Maße 35 x 30 x 30 cm und fasst also knapp 30 Liter Wasser bis zum Rand, nach Abzug vom Bodengrund und den 2 cm Rand oben, sind wohl etwa 25 l drin. Das klingt wenig, aber die Garnelen sind winzig (viel kleiner, als z. B. die blauen Tiger). In einem größerem Becken würde man sie kaum wieder finden.

Technik:
Das Wasser wird permanent über einen Schwammfilter gereinigt. Es gibt zwei 9 W LED Lampen über dem Becken und im Winter, wenn es hier sehr kalt wird, hält eine Heizung das Becken auf ~22°C.

Einrichtung und Pflanzen:
Als Bodengrund dient ein spezieller Garnelenkies mit einer Körnung von 0,2 - 1,2 mm in grün. In der Mitte des Beckens habe ich ein großes Lochgestein, es dient nicht nur als Unterschlupf für die Garnelen, sondern härtet auch das Wasser ein wenig auf (wir haben sehr weiches Wasser). Feine Aquarienwurzeln geben dem Stein Halt. Es gibt viele Pflanzen im Becken, allen voran etwa 15 kleine Mooskugeln. Javamoos wächst auf der Wurzel, Nixkraut, Grasbinse, Harnixe, Hornkraut, Javafarn und weitere Pflanzen wuchern herum. Die Wasseroberfläche teilen sich Froschbiss und Wasserlinsen gerecht unter sich auf.

Garnelen Aquarium

Mitbewohner:
Im Becken wohnen
Sakura Orange Garnelen Neocaridina heteropoda var. orange
Stachelige Turmdeckelschnecken (Thiara winteri)
Blasenschnecken (Physidae) Pflege und Wasserwerte:
Zweimal in der Woche mache ich einen Wasserwechsel, dabei werden etwa 10 l Wasser ausgetauscht. Ich gebe dann außerdem Mineralien und Vitamine ins Wasser und reinige die Scheiben bei Bedarf. Mindestens einmal im Monat wird gegärtnert, dann müssen die Pflanzen ausgedünnt und beschnitten werden, die Wasserlinsen und den wild wuchernden Froschbiss entferne ich häufiger.

Die Wasserwerte aktuell: PH 7,5, kH 5, gH 10, NO2 < 0,1.

Futter:
Im Becken befinden sich immer einige Schwarzerlenzapfen (Black Cones), damit der PH Wert etwas sinkt, diese werden gern von den Garnelen abgeweidet. Eichenblätter, Birkenblätter, Haselnussblätter, Brennnesselblätter und weitere gibt es zweimal die Woche überbrüht ins Becken. Ein großes Seemandelbaumblatt ist immer im Becken und wird ausgetauscht, wenn es fast zerlegt ist. Dazu gibt es abwechselnd Sera Shrimps-natural und Fischfutterflocken. Manchmal gibt es überbrühte Gemüsestückchen, aber die sind nicht soooo beliebt, getrocknete Pastinake hingegen wird begeistert aufgenommen. Das absoute Lieblingsfutter ist ohnehin der Löwenzahn in jeder Variation. Frostfutter oder auch andere tierische Nahrung gibt es nicht zusätzlich, da sich im Becken sehr viele Wasserflöhe tummeln (ich habe sie dort angesiedelt und es hat geklappt) und ich davon ausgehe, dass die Garnelen sich daran selbst bedienen können.