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Amelia (Amy) Pond

Mitte Januar 2013, es war kalt, Schnee lag über dem Land und ich hatte eine fiese Erkältung, kein Geld auf dem Konto und wollte eigentlich nur im Bett bleiben und den Frühling abwarten. Da kam ein Anruf, der diesen Plan zunichte machte. Eine sehr liebe Hausangestellte einer Familie sorgte sich um die völlig verwahrlosten Meerschweinchen, die bei Ihren Arbeitgebern ohne Schutz im Käfig im Schuppen standen. Sie konnte ihre Arbeitgeber überreden, diese Tiere abzugeben und suchte ein neues Zuhause. Natürlich konnte ich da nicht nein sagen, der Gedanke an frierende und hungernde Meerschweinchen lies mich nicht lange überlegen und bat sie, die kleinen Racker hier her zu bringen. Eigentlich wollte ich sie nur aufnehmen, gesund pflegen und dann vermitteln... aber das klappte nicht so ganz. Amy und ihre Freundin Donna waren völlig unterernährt, das Fell war so verfilzt, dass sie hinten am Po riesige Fellkugeln hatten. Amy war aber trotzdem total neugierig, lieb und schaute sehr fröhlich in die Welt. Nach einer Woche Quarantäne in meinem Badezimmer, in der Amy ihr Gewicht von 627 auf 708 g steigerte und sich dabei immer wild aufs Futter stürzte, wenig Angst vor uns zeigte und uns mit ihrer lieben Art total um die kleine Kralle wickelte, stand für mich fest, dass die kleinen Damen hier bleiben. Eigentlich nehme ich nur Rentner auf, aber in dem Fall, war ich einfach nicht in der Lage die kleinen Würmchen wieder her zu geben. Ich weiß nicht, wie alt Amy ist, aber sie wurde etwa Anfang 2012 bei Fressnapf gekauft und dürfte dementsprechend noch recht jung sein. Sie ist sehr aufgeschlossen, erkundete nach der Quarantäne gleich neugierig ihr neues Reich, verträgt sich mit allen anderen Schweinchen gut und ist einfach nur sehr lieb und sehr lockig. Sie erinnerte mich mit ihrer ganzen Art an eine der vielen Partnerinnen von Doctor Who und so bekam sie deren Namen: Amelia Pond, kurz Amy.

Amys Fotos

Amy Hallo ich bin Amy. Hier bin ich noch in der Quarantäne im Badezimmer.
Ich hab mich schon in der Quarantäne viel mehr getraut als meine Freundin Donna - ich bin nämlich total mutig. Amy
Amy Vor allem bin ich mutig wenn es darum geht, ans Futter ran zu kommen, denn Hunger habe ich eigentlich immer.
So kam ich hier an, zusammen mit meiner Freundin Donna saß ich lange in einem kleinen Käfig im Schuppen und dort ist mein Fell ganz filzig geworden, das war nicht schön. Amy
Amy Zuerst hatten wir hier auch noch unser kleines Haus, damit wir was haben, was wir kennen und da habe ich mich wohl gefühlt. Jetzt haben wir das aber nicht mehr, denn die Futtertante sagt, dass wir nun dicker werden und dann würden wir nicht mehr durch das Fenster passen und das wäre gefährlich!
Nach der Quarantäne zogen wir in ein großes Gehege in dem noch andere Schweinchen waren, diesen hier finde ich recht interessant - aber er nervt, weil er immer hinten drauf will. Amy
Amy Es gefällt mir hier richtig gut, überall liegt Heu rum, die anderen Bewohner sind nett und die Futtertante sorgt dafür, dass hier immer viel Gemüse und so Zeug rumliegt.
Mit Donna hecke ich hier auch jede Menge Unfug aus... und dann ärgern wir die alten Tanten Amy
Amy Auf jeden Fall bleibe ich hier!