Das Aquarium

Die beiden Becken der Bees sind 30 cm Würfel und hat eine Randfüllmenge von 27 l. Das erscheint wenig, aber angesichts der sehr geringen Größe der Tiere ist es wirklich ausreichend. Mitunter wird behauptet, es wäre nicht möglich in so kleinen Becken konstante Wasserwerte zu erziehlen. Das kann ich nicht nachvollziehen, ich habe seit 7 Jahren Nanobecken und nie Probleme mit den Wasserwerten, allerdings kriege ich auch von den Wasserwerken hier ein schönes, weiches Wasser mit einem PH Wert von 7. Natürlich sind Wasserwechsel zweimal die Woche ebenso Pflicht, wie ein wirklich guter Filter und ein auch sonst sauberes Becken und ein geringer Besatz. Aber das sollte immer selbstverständlich sein. Mehr als eine ausgewachsene Garnele pro Liter Wasser sollten es nicht dauerhaft sein, dazu kommt natürlich immer Nachwuchs. Den Tieren selbst ist es schlicht egal, wie groß das Becken ist. Sie brauchen nur eine gute Bepflanzung und Verstecke. Sie schwimmen eigentlich nur zur Paarung und bewegen sich sonst langsam fressend über den Untergrund. Oder um es überspitzt auszudrücken: Mit einer Mooskugel in einem sauberen Wasserglas wären die auch zufrieden ;)

Das Becken der Red Bees
Aquarium

Das Becken der Black Bees
Aquarium

Aufbau, Technik und Einrichtung:

Als Bodengrund dient ein spezieller Garnelenkies mit einer Körnung von 0,2 - 1,2 mm in schwarz. Eine Heizung hält im Winter die Temperatur auf 22 °C. Das ist nicht unbedingt nötig, wenn das Becken in einem Zimmer mit normaler Temperatur steht, aber hier bei mir wird es mitunter sehr kühl und das vertragen die Garnelen genausowenig, wie zu hohe Temperaturen. Ein Dennerle Nano Eckfilter wurde von mir nach einigen Wochen entsorgt, das Teil ist ja absolut grausam und fällt ständig auseinander. Ich habe nun einen günstigen Filter und den habe ich einfach mit einem Schwamm vor den Löchern versehen, damit ereiche ich eine zusätzliche Filterung und es kommen keine Garnelenkinder in den Filter. Beleuchtet werden die Becken mit zwei LED Lampen mit jeweils 48 weißen und 8 blauen LEDs.

Die Einrichtung des Beckens sollte in dem Fall nicht nur den Garnelen gefallen, sondern auch dekorativ sein. Im Vordergrund befinden sich Lochsteine, Dekosteine und Leuchtsteine.

Pflanzen

Auf der Wasseroberfläche schwimmen Muschelblumen und leider auch wiedermal die verdammten Wasserlinsen. Im Hintergrund stehen eine Schraubenvallisnerie (Vallisneria spiralis), goldbraune Ludwigie (Ludwigia repens) und am Rand eine Schwertpflanze Helanthium tenellum. Ein paar Mooskugeln und Zwergperlkraut (Hemianthus callitrichoides) finden sich noch im Vordergrund.

Schnecken

Neben den Garnelen wohnen noch ein paar Schnecken im Becken:

Blaue Posthornschnecken(Planorbarius corneus)
Stachelige Turmdeckelschnecken(Thiara Winteri)

Pflege und Wasserwerte

Die Bees legen großen Wert auf viel Frischwasser und das Becken ist recht klein, deshalb mache ich hier drei mal die Woche einen Wasserwechsel mit 5 l und ich reinige die Scheiben bei Bedarf. Bees sind sehr empfindlich, deshalb wird das Wechselwasser mit Tetra Aqua Clean behandelt.
Die Wasserwerte sind aktuell: kH 2, gH 7 PH 6,5, NO2 < 0,1. Dem Wasser setze ich eine kalkhaltige Mischung zu, da unsere Wasser zu weich für die Schnecken ist und damit die Garnelen sich besser häuten können.

Futter

Eichenblätter, Birkenblätter, Haselnussblätter, Brennnesselblätter, Löwenzahn und weitere gibt es abwechselnd überbrüht ins Becken. Ein großes Seemandelbaumblatt ist immer im Becken und wird ausgetauscht, wenn es fast zerlegt ist. Dazu gibt es abwechselnd Sera Shrimps-natural und verschiedene andere Garnelenfuttergranulate. Täglich gibt es einen Pellet, z.B. aus Spinat, Möhre, Paprika, Brennnessel und Löwenzahn. Das absoute Lieblingsfutter ist ohnehin der Löwenzahn in jeder Variation, im Sommer auch frisch. Frostfutter oder auch andere tierische Nahrung gibt es nicht zusätzlich, da sich im Becken sehr viele Wasserflöhe und Rädertierchen tummeln und ich davon ausgehe, dass die Garnelen sich daran selbst bedienen können. Hin wieder gibt es ein Stück Trockengemüse, welches wesentlich beliebter ist, als frisches Gemüse, welches hier nicht angenommen wurde. Schwarzerlenzapfen sind ebenfalls immer im Becken.

Die alten Becken

Zu Anfang wohnten die Bees in einem kleineren Sechseckbecken. Es hatte eine Füllmenge von 17 l. Das erscheint wenig, aber angesichts der sehr geringen Größe der Tiere ist es wirklich ausreichend.

Aquarium

Aquarium

Dann hatten Sie ein 30 l Sechseckbecken

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