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Schnobsis Hamsterheim

Nach langer Zeit war es endlich so weit, ich habe meinen Freund überzeugen können, dass in unserem Wohnzimmer noch ein nettes Plätzchen für ein Hamstergehge frei wäre. Also tauschten wir zwei Regale aus, um eine Ebene für das neue Heim zu schaffen.

Ich machte meinem Freund die Vorschläge und er setzte diese zuerst in einer Skizze um. Nachdem alles auf dem Papier stand machten wir uns auf in den Baumarkt.

Nach einiger Werkelei entstand unser neues Hamsterheim mit den Maßen: 100 x 50 x 110 cm = 4 x die Fläche 100 x 50 cm zum Toben und Spielen.)...

Gehege geschlossen

Gehege offen

...und Schnobsi, aus dem Tierheim Salzgitter-Lebenstedt, durfte als ganz junger Knirps bei uns einziehen:

Schnopsi

Die untere Etage bauten wir als "Buddeletage" aus, indem wir dort den Plexiglasrand 20 cm hoch einbauten. Nach einiger Zeit stellte sich jedoch heraus, dass unser Schnobsi gar kein Buddelhamster ist und alles nicht nutzte. Dadurch entstanden die kleineren Zwischenetagen, die wir mit Röhren untereinander verbanden. Von der obersten Etage wanderte dadurch auch sein Wohnlabyrinth ganz nach unten, da er sich wesentlich lieber unten, als oben aufhält und es dadurch viel häufiger genutzt wird. Zur Zeit hat er sein Nest in das Wohnlabyrinth verlegt, doch einmal kam es sogar schon vor, dass er unter dem Häuschen direkt am Plexiglas geschlafen hat. Da bekamen wir ihn dann wenigstens mal häufiger zu Gesicht. Die beiden Korkplatten auf der kleinen Ebene dienen ihm noch als zusätzliches Versteck.

Von der Buddelebene führt eine Rampe zu seiner Lieblingsebene, wenn er mal nicht schläft. Hier steht sein Heiligtum: Das 30er Wodent Wheel Laufrad! Oftmals wird Nachts in der Ecke neben dem Laufrad auch noch ein kleines "Mitternachtsschläfchen" durchgeführt. Das kleine Häuschen links und die Weidenbrücke dienen ihm als Schutz bei seinen kleinen Zwischenmahlzeiten.

Gehege unten

Die nächste Rampe führt ihn zu seinem Sandbad, was aber leider mit zunehmendem Alter nicht mehr so häufig genutzt wird. Eine mit Heu getarnte Röhre bietet ihm auf dieser Etage Schutz sich vor uns zu verstecken, falls wir doch einmal gleichzeitig wach sein sollten ;-)

Die oberste Etage wird von ihm häufig nur zur Futtersuche genutzt. Hier muss er oftmals sein Grünfutter und Trockenfutter abholen und es den ganzen weiten Weg bis nach ganz unten in seinen Bau, zu schaffen. Eine Heu- und eine Pappröhre bieten ihm wieder Zuflucht auf dieser Ebene. Auf der Wippe gibt es für ihn häufiger mal ein Leckerlie (Kürbiskern/Vollkornbackoblate...) zu holen. Ganz so einfach soll er es dann ja doch nicht haben...

Gehege oben

Die Fotos und der Text dieser Seite wurden uns freundlicherweise von Julia Mohrmann zur Verfügung gestellt, bei Fragen zum Gehege können Sie sich gern persönlich an Frau Mohrmann wenden unter : Mailto: julia_mohrmann@yahoo.de . Die Texte und Bilder stehen unter dem Urheberrecht von Julia Mohrmann. Es ist nicht erlaubt, Fotos oder Text ohne Erlaubniss zu kopieren oder Fotos direkt zu verlinken.