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Mein neuer Hoppel XXLEin Erfahrungsberich von Tamara NeubauerAlles fing damit an, dass ich mit meinem Freund in die erste eigene Wohnung zog. Ich hatte schon immer mit Tieren zu tun (früher auch schon mal Kaninchen) und habe den Hund, mit dem ich bei meiner Mutter zusammenlebte einfach sehr vermisst. Also musste wieder eine Schnuffelnase her. Schnell war die Entscheidung getroffen, dass es Kaninchen sein sollen.
Ich informierte mich tagelang über Kaninchen und deren artgerechte Haltung. Schnell entschied ich mich dazu meinen alten Kaninchenkäfig als Grundlage zu benutzen und das Freilaufgehege vom Garten dran zu bauen. Auch die ganze Einrichtung war noch vorhanden.
In diversen Foren und auf Kleinanzeigenseiten suchte ich nach zwei Kuschelkaninchen, die möglichst stubenrein und zahm sein sollten. Schließlich musste ich irgendwie meinen Freund überzeugen, dass Kaninchen viel toller sind als eine Kratze-Katze Viele Telefonate später, schon sehr frustriert, weil einfach keine Wackelnasen dabei sein wollten, die zu uns und wir zu ihnen passten, bekam ich eine E-Mail mit Fotos von einem kleinen süßen braunen Kaninchen. Hoppel. Die Pflegemama hat mir erzählt, dass er schon ein bisschen größer ist, als ein normales Kaninchen, aber ein ganz süßer und zahmer sei. Egal, dachte ich mir. Dann hab ich auch was zum anfassen.
Zu Hause war schnell klar: Der Gute passt nicht in das Häuschen, die Heuraufe ist nur eine kleine Zwischenmahlzeit und der Kuscheltunnel? Da passte auch nur maximal der Kopf rein. Also los - Haus gebaut, Blumentopfuntersetzer als Futterschüssel gekauft, vom Käfig den Deckel ab und und und... Und heute? Kann ich mir nichts anderes mehr vorstellen. Der Hoppel ist wie ein kleiner Hund. Kommt, wenn ich ihn rufe, läuft bei Fuß und knabbert zudem nichts an und ist auch noch zu 100% stubenrein. Er legt sich auf den Rücken, lässt sich streicheln und knuddeln, stubst mich an und macht bei unsrer Kuschelstunde sogar die Augen zu. Ich gebe zu, dass die Haltung eines so riesigen Kaninchens durchaus Umdenken erfordert und auch mit der einen oder anderen Schwierigkeit mehr verbunden ist, als die kleinerer Kaninchen. Aber das alles hat sich gelohnt.
Kuschel- oder eher Kletterstunde auf dem Futtergeber Natürlich muss unser XXL-Hoppel nicht alleine leben. Nach einer Eingewöhnungsphase und einem Umbau des Geheges (das nur als Rückzug und Fressplatz dient, er ist den ganzen Tag frei in der Wohnung) zog Zwergnase zu uns. Eine (noch) süße kleine weiß-braune, fehlgezeichnete Deutsche Widder Häsin, die ansonsten zu Ostern im Ofen gelandet wäre.
Die beiden haben sich auf Anhieb verstanden und die Süße entwickelt sich genauso zum Kuschelmonster und Bei-Fuß-Hündchen wie der Große.
Zu Anfang gab es noch einen extremen Größenunterschied
Aber jetzt hat sich die kleine Maus ihrem großem Freund doch gut angeglichen Zum Schluss kann ich nur sagen, dass sich all die Mühe und die Sorgen gelohnt haben. Es hat allen Anschein, dass sich die beiden bei uns wirklich tierisch wohl fühlen. Den ein oder anderen Besucher und Nachbar haben sie mir ihrer Größe schon erschreckt, aber die meisten sind wirklich fasziniert, wie zutraulich und imposant die beiden sind. Dieser Erfahrungsbericht, sowie die Fotos wurden uns freundlicherweise von Tamara Neubauer zur Verfügung gestellt. Der Text und die Fotos stehen unter ihrem Urheberrecht! Es ist nicht erlaubt, Text und/oder Fotos ungefragt zu kopieren oder Fotos direkt zu verlinken. |