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Begehbares Kaninchenhaus

von Astrid B.

Nachdem unsere alten Gehege ca. 7 Jahre gehalten haben, wir daran aber mit der Zeit gemerkt haben, was man alles besser machen könnte, wurde dieses Jahr neu gebaut. Die größten Anliegen waren ein festes Dach (vorher war über einem Großteil des Geheges eine Folie gespannt, die je nach Wetter weggerollt werden konnte) und ein wirklich ausbruchsicherer Boden.

Also Kaninchen ausquartiert und abgerissen... Platz für Neues:

Das neue Gehege von Außen
Kaninchengehege

Der Bau

Der Boden wurde 40 cm tief auf einer Fläche von knapp 3*3m ausgehoben. In dieses Loch wurden Terassenplatten (50 * 50 * 5 cm) gelegt, sodass zwischen den Platten Lücken von höchstens 2 cm blieben. So ist nach unten alles dicht, die Kaninchen können nicht raus, von draußen kann nichts rein aber Wasser (Urin) kann nach unten ablaufen.

Auf diesen Steinboden wurden die Wandelemente gesetzt. Diese haben wir vorher aus Vierkanthölzern (ca. 2 * 4 cm) zusammengeschraubt und mit Draht und Metall-Fliegengitter (Schutz vor Schnaken) bespannt. An den höheren Flächen hab ich normales Fliegengitter genommen, wegen der Katzen ist unten aber das aus Metall besser. Als Draht ist eigentlich nur der punktverschweißte viereckige Draht zu empfehlen (Löcher höchstens 2 cm groß), aus Kostengründen und weil wir zusätzlich stabiles Metallfliegengitter mit dran haben, ist auf unseren Bildern der sogenannte Hühnerdraht zu sehen.

Die Wandelemente wurden mit je 2 - 4 Winkeln (20 cm Schenkel) fest an den Steinplatten verschraubt und anschließend noch ineinander verschraubt. Außerdem wurde die Trennwand in die Mitte gesetzt, die die beiden Gehege später von innen trennt. Im hinteren Bereich wurden Steine aufgeschichtet, auf die die Schutzhütte gestellt wurde. Die Schutzhütte hat für jede Gehegeseite einen Eingang und steht quasi auf der "Grenze", innen hat sie auch eine Trennwand. Die Schutzhütte ist mit Styropor isoliert und bietet Platz für 4 Kaninchen. Sie wird aber selbst im Winter recht wenig benutzt. Trotzdem ist sie wichtig und kann auch als Aussichtsplatz genutzt werden.

Auf der Hütte ist eine wegklappbare Trennwand (man muss sie wegklappen können damit die Hütte aufgeht).

Als Nächstes wurde das Dach (ebenfalls vorher fertig gebaut) auf den Bau gehoben und fest mit den Seitenwänden verschraubt.

Zwei Holzbalken auf der Trennwand stützen das Dach von innen. An der niedrigeren Seite wurde eine Dachrinne angebracht. Die Türen haben von außen je zwei Riegel, von innen einen Haken. In den hinteren Bereichen habe ich einen halbhohen Sichtschutz angetackert. An der Wetterseite wurde ein Rollo befestigt, der bei sehr starker Sonne oder heftigem Regen zusätzlich heruntergelassen werden kann.

Dann musste nur noch die Erde wieder reingeschippt und Rindenmulch aufgefüllt werden.

Einrichtung

Ich habe ein großes Kaninchenhaus, ein großes Eckhaus, ein kleines Eckhaus, ein selbstgebautes Flachdachhaus mit drei Eingängen, einen Unterstand, zwei Korkröhren und zwei Korkplatten, aufgeteilt auf zwei Gehege. Die Holzsachen sind mit sabberfestem Lack gestrichen. Als Heuraufe nutze ich kurze Korkröhren, die nicht mehr rund sind, sprich eine kleine Öffnung haben.

Kosten

Die Kosten können wir nur schätzen, weil wir sehr viele Sachen zuhause hatten, insgesamt dürften es Teile im Wert von 600-700 Euro gewesen sein.

Bauzeit

Die Bauzeit betrug vom ersten Holzstück der Wand bis zum Einzug 3 Wochen für wechselnd 2-4 Personen, die vorher schon ein kleineres Gehege gebaut haben.

Es dürfte aber auch für "Neulinge", die einfach etwas mehr Zeit einplanen durchaus machbar sein!!

Innenansichten und Bewohner

Linker Teil (Goldie (sechseinhalb Jahre) & Keks (ca. viereinhalb Jahre))

Kaninchengehege

Kaninchengehege

Rechter Teil (Fafa (sieben Jahre) & Moppel (ca. fünf Jahre))

Kaninchengehege

Kaninchengehege

Die Fotos und die Infos dieser Seite wurden uns freundlicherweise von Astrid B. zur Verfügung gestellt und stehen unter ihrem Urheberrecht! Es ist nicht erlaubt, Fotos ohne Erlaubnis zu kopieren oder direkt zu verlinken.