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Typisch Kaninchen

Wir Kaninchen haben eine ganz eigene Sprache. Wir "reden" nicht allzu viel, aber wir "sprechen" mit unserem, Körper, unseren Ohren und Nasen, unseren Bewegungen und sogar mit unserem Duft.
    Warnendes Kaninchen

Wir reden nur wenig:
Manchmal kannst du Geräusche aus dem Gehege hören, junge Kaninchen fiepen leise nach ihrer Mutter, ältere Kaninchen fiepen manchmal, wenn sie Angst haben. Wir brummen uns an, wenn wir uns lieb haben wollen. Wir knurren und fauchen wenn wir wütend sind - komm uns dann bloß nicht zu nah! Mitunter kannst du uns mit den Zähnen knirschen hören, dann fühlen wir uns meist wohl.

Männchen machen    Wie es uns gerade geht, kannst du an unserer Körperhaltung erkennen:
Sitzen wir geduckt auf dem Boden, mit angelegten Ohren und aufgerissenen Augen, dann haben wir meist große Angst. Hocken wir auf dem Boden und bewegen uns dabei nicht, atmen wir doll und haben die Augen wieder weit offen, dann haben wir uns erschreckt. Liegen wir lang ausgestreckt, vielleicht noch mit nach hinten gestreckten Füßchen, oder gar auf der Seite im Gehege, dann sind wir entspannt. Stehen wir auf allen Pfötchen hoch aufgereckt, dann sind wir neugierig oder aufgeregt. Machen wir dabei Männchen, wollen wir ganz genau schauen, was da los ist. Wir haben unseren Haltern auch beigebracht, dass sie uns füttern wenn wir Männchen machen, sie nennen das dann: betteln.

...

Viele unserer Gefühle kannst du daran erkennen, wie wir uns bewegen.
Wenn wir Angst vor etwas haben, dann rennen wir panisch weg. Wir versuchen ganz schnell zu flüchten und uns in dunklen Höhlen zu verstecken. Sind wir in eine Falle geraten und wollen wir unsere Artgenossen warnen, dann klopfen wir mit den Hinterläufen auf den Boden. Beim Laufen schlagen wir manchmal "Haken", dabei drehen wir uns in der Luft schnell herum. So können wir unsere Feinde besser abhängen.

Wenn wir aber gut drauf sind, machen wir das auch einfach zum Spaß. Wir haben überhaupt gern Spaß und sind fröhlich, dann schubsen wir gern Dinge um, die uns im Weg sind, zerwühlen Kleidung, Handtücher und Decken und zerlegen mit unseren Nagezähnchen die Lieblingsspielsachen unserer Möhrchengeber.

    Nix wie weg

So gehen wir miteinander um
Wenn Kaninchen sich im Gesicht beschnüffeln und dann weich anstupsen, dann wollen sie geputzt werden. Schiebt ein Kaninchen seinen Kopf unter das andere Kaninchen, dann ist das eine deutliche Aufforderung zur gegenseitigen Fellpflege, was Kaninchen dann auch gern machen. Wenn sie dann nicht mehr geputzt werden wollen, heben sie ihren Kopf und schubsen damit das andere Kaninchen weg. Auch der Mensch darf sein Kaninchen kraulen und putzen, wenn es ihm seinen Kopf zum Putzen hinhält und manche Kaninchen putzen auch ihren Menschen und lecken ihm die Hand ab.
    Kuschelnde Kaninchen

Es kommt vor, dass die Kaninchen sich ein wenig jagen, und dann versucht ein Kaninchen von hinten auf ein anderes drauf zu springen. Also manchmal sind wir ganz verliebt und dann ... 8*) ...aber so ein wenig ist das auch Spiel und wir versuchen heraus zu finden, wer am Stärksten ist.

markierendes Kaninchen     So markieren wir unser Revier:
Wir reiben mit unserem Kinn überall drüber, denn in unserem Kinn ist eine Duftdrüse und damit verteilen wir unseren eigenen Geruch, so dass jedes andere Kaninchen gleich weiß, dass wir hier wohnen. Damit es ganz bestimmt nach uns riecht, verspritzen wir auch Urin und verteilen unsere Köttel an unseren Reviergrenzen. Übrigens, manchmal fressen wir auch unsere Köttel, aber nein, dass ist nicht eklig, damit nehmen wir wichtige Nährstoffe auf, die in unserem Darm gebildet werden - also bitte hindert uns nie daran!

Hier könnt ihr noch mehr über das Kaninchenverhalten nachlesen:

Kaninchen Info / Verhalten


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